| Termine |
Preise |
Vorbesprechung |
Anmeldeschluss |
| 26.07. - 05.08.12 (RL: W. Neumüller) |
€ 2.390,- |
auf Anfrage |
30.05.2012 |
| Einzelzimmerzuschlag: € 430,- |
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Reisedauer: 18 Tage
Mindestteilnehmerzahl: 10Personen
Höchstteilnehmerzahl: 15 Personen
Zusendung
von weiteren Informationen / Anmeldung...
Leistungen
An / Abreise: Linienflug mit Swiss Wien oder
München – Zürich – Nairobi – Zürich
– München oder Wien, Anschlussflüge ab anderen
Flughäfen nach Verfügbarkeit und gegen Aufpreis, Flughafensteuern
und Sicherheitsgebühren
Unterkunft / Verpflegung: Hotels, Gästehäusern, Lodges
und Zelte; meist Vollpension
Transfers / Besichtigungen: alle Transfers und Überlandfahrten
Reiseleitung / Betreuung: örtlicher und Hauser-MTB-Guide,
Begleitmannschaft am Berg; Begleitfahrzeug (nicht am Berg)
Versicherungen / unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
Visakosten (z.Zt. für Kenya ca. € 40,-);
Getränke; Trinkgelder; Einzelzimmerzuschlag € 380,-;
individuelle Ausflüge und Besichtigungen außerhalb
des Gruppenprogramms; Ausgaben persönlicher Art; Reisegepäck-,
Reiseunfall- und Reiseabbruchversicherung; evtl. neu erhobene
Sicherheitsgebühren oder Kerosinzuschläge der Fluggesellschaften;
Reparaturmaterial; Mountainbike (muss selbst mitgebracht werden);
Fahrradtransport auf den Flügen (ca. € 160,- gesamt). Eintritts- und Nationalparkgebühren
(USD 835,-)
< Seitenanfang
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Egyptair von Wien oder München via Kairo nach
Nairobi.
2. Tag Nairobi - Nanyuki
Wir landen frühmorgens. Karibu Kenya - herzlich willkommen
in Kenia! Transfer zu unserem Stadthotel. Nach dem Frühstück
bauen wir unsere Räder zusammen. Anschließend verlassen
wir im Fahrzeug die Landeshauptstadt Nairobi, die auf einer luftkurort-verdächtigen
Höhe von 1.670 m liegt. Die Metropole mit ihren knapp 3 Millionen
Einwohnern und zahlreichen City-Hochhäusern ist aber alles
andere als ein beschauliches Feriennest. Gerade mal 120 km südlich
des Äquators und ca. 500 km vom Indischen Ozean entfernt,
liegt Nairobi am Übergang vom trockenen Savannengürtel
zum fruchtbaren Hochland. Wir verlassen Nairobi in nördliche
Richtung und erreichen am frühen Nachmittag die Mountain
Rock Lodge in Nanyuki. Das Städtchen befindet sich an der
Nordwestseite des Mt. Kenya und am Rande des staubigen, knapp
2.000 m hohen Laikipia-Plateaus. Hier essen wir zu Mittag und
brechen dann am Nachmittag zu einer ersten Probefahrt auf unseren
Bikes auf. Wir fahren durch den Regenwald zu den Mau Mau Caves.
Abendessen und Übernachtung in der Mountain Rock Lodge.
Fahrzeit ca. 5 Std.; Fahrstrecke ca. 300 km; Fahrzeit MTB ca.
2 Std.;
Lodge [FMA]
3. Tag Timau - Marania Camp
Wir starten zu jenem Berg, nach dem Kenia benannt wurde. Für
die Völker der Kikuyu, Embu und Meru, die in der Umgebung
des Bergs leben, galt Kirinyaga, „der Berg der Helligkeit",
von jeher als Thron des Gottes Kirinyaga (Ngai). Nach dem Frühstück
starten wir in nordwestliche Richtung, überqueren den Äquator
und fahren durch Timau. Hier, auf einer Höhe von 2.900 m,
treffen wir zum ersten Mal unseren Guide, den Koch mit seiner
Crew und die Träger.
Die Fahrzeuge bringen uns nach Kisima. Hier, an der Nordwestseite
des Mt. Kenya am Rande des knapp 2.000 m hohen Laikipia-Plateaus,
beginnt unsere Biketour.
Entlang herrlicher Felder und über Schotterpisten dringen
wir bald in tiefe Wälder ein. Wir biken über die Baumgrenze
hinauf und erreichen im Buschwald Western Marania (3.300 m).
Fahrstrecke ca. 30 km; 900 HM; Übernachtung im Zelt;
[FMA]
4. Tag Marania Camp - Allan's Point
Heute heißt es, nur nicht übermütig werden. Ganz
gezielt biken wir in gemächlichem Tempo leicht steigend bergan.
Wir haben keine Eile, denn auch der heutige Tag dient noch der
Eingewöhnung und Akklimatisation. Wer jetzt vernünftig
fährt, wird später froh darüber sein! Rund 6-stündige
Auffahrt zum Allan's Point auf etwa 3.700 m. Fahrstrecke ca. 8
km; 500 HM; Übernachtung im Zelt;
[FMA]
5. Tag Allan's Point - Hindner Valley
Diese Etappe führt uns durch Abschnitte mit bezaubernden
Senecien und Lobelien. Entlang schmaler Wiesenpfade und steiniger
Singletrails geht es über 4.300 m hinauf. Jetzt ist jede
Menge Fahrtechnik gefragt, um die schwierigen Passagen auch bergauf
zu meistern. Wir nehmen unser Mittagessen auf der Höhe des
Majors Camps (4.200 m) ein; während der Nachmittagsstunden
erreichen wir das Zeltlager im Hindner Valley (4.150 m), in dem
wir die heutige Nacht verbringen. Fahrstrecke ca. 15 km; 600 HM;
Übernachtung im Zelt;
[FMA]
6. Tag Hindner Valley - Austria Hut
Vom Zeltlager aus steigen wir zu Fuß zu einem Pass auf und
wandern gemütlich zum Simba Tarn. Unzählige Senecien
und Lobelien schmücken die bizarre Felslandschaft. Es bleibt
genug Zeit, um auch einige Felsgipfel und Aussichtspunkte zu ersteigen.
Über einen unmarkierten Felsenpfad erreichen wir den Simba-Pass
und steigen langsam zum Simba-See ab. Wir queren östlich
über einen steinigen Weg vorbei am Point Lenana und erreichen
am Nachmittag die 4.700 m hohe Austria-Hütte. Die Bikes werden
währenddessen von der Begleitmannschaft zum Shiptons Camp
transportiert.
Gehstrecke ca. 9 km; 800 HM, Übernachtung Hütte oder
Zelt;
[FMA]
7. Tag Austria-Hütte - Gipfel -
Downhill Old Moses Camp
Heute folgt die Besteigung des dritthöchsten Gipfels des
Mt. Kenya, des Point Lenana (4.985 m). Über den Südwest-Grat
steigen wir zum Gipfel auf. Der Anstieg weist keine wirklichen
Kletterpassagen auf, erfordert aber Trittsicherheit im Geröll
und gegenseitiges Unterstützen. Der Lohn für unsere
Mühe ist ein herrlicher Ausblick auf die riesigen Felswände
des Hauptgipfels. Der Abstieg erfolgt über den Nordost-Grat
mit Schotterfeldern zum Ablaufen. Beim Shiptons Camp (4.200 m)
nehmen wir nach dem Mittagessen wieder unsere Bikes in Empfang.
Jetzt erleben wir eine spektakuläre Abfahrt über einen
scheinbar nie endenden Singletrail. Mit vielen kniffeligen Einzelstellen
führt der schmale Pfad durch Lobelien-Wälder tiefer.
Nach heftigen Gegensteigungen mit Tragepassagen wird der Weg breiter,
dafür aber auch steiniger. Knackige Felspassagen fordern
viel Fahrtechnik und belohnen mit herausfordernden Einzelstellen.
Nach einem steinigen Karrenweg erreichen wir das Old Moses Camp
(3.350 m) und übernachten erneut in einer Hütte.
Gehstrecke ca. 5 km; Fahrstrecke ca. 17 km, 500 HM, Übernachtung
Hütte oder Zelt;
[FMA]
8. Tag Old Moses Camp - Downhill Sirimon
Gate - Sangare
Bei der Hütte beginnt eine Schotterpiste, auf der wir mit
höherer Abfahrtsgeschwindigkeit weitere 1.000 m bergab zum
Sirimon Gate zurücklegen können. Insgesamt führt
uns dieser anspruchsvolle Downhill über 2.400 Hm bergab und
wird zum unvergesslichen Bikeabenteuer. Nach einer Mittagspause
in Nanyuki führt die Biketour bis Sangare weiter. Fahrstrecke
ca. 42 km; Übernachtung Greenhills Hotel;
[FMA]
optionale Verlängerung:
9. Tag Sangare - Aberdares
Nach dem Frühstück führt unsere Biketour zum Aberdares-Nationalpark,
den wir durch das Kiandagoro Gate erreichen. Ab hier begleiten
uns Ranger zum Schutz. Im Park leben u.a. Büffel, Nashörner,
Elefanten, Antilopen und Hyänen. Der Nationalpark hat eine
Fläche von 766 km² und mutet an wie eine Mischung aus
Alpen und dichtem Dschungel. Er besteht aus der Aberdare Range,
einer Bergkette vulkanischen Ursprungs, die sich von Norden nach
Süden erstreckt, und deren östlichen, dicht bewaldeten
Vorgebirgen. Zwischen den beiden größten Erhebungen,
Ol Doinyo La Satima (4.011 m) und Kinangop (3.906 m), verläuft
auf einer Höhe von über 3.000 m ein Sattel alpiner Heidelandschaft.
Schluchten mit Bächen und Wasserfällen durchtrennen
bewaldete Hänge im Osten und Westen.
Wir übernachten heute in den kleinen, einfachen Holzhütten
der Fishing Lodge (2.920 m), in der uns unsere Begleitmannschaft
das Essen zubereitet.
Lodge;
[FMA]
10. Tag Biketour La Satima
Mit unseren Bikes und in Begleitung von Rangern brechen wir nach
dem Frühstück zum Ol Doinyo La Satima (4.011 m) auf.
Wir müssen früh los, da nachmittags meist Wolken und
Gewitter aufziehen. Zum Gipfel führt ein Pfad, von dem sich
uns gute Blicke auf einen großen Teil des Nationalparks
eröffnen. Mit etwas Glück können wir auch wieder
Wildtiere beobachten, wie z.B. Gazellen, darunter die nur hier
und am Mt. Kenya heimischen Bongos.
Am Nachmittag kehren wir zur Fishing Lodge zurück, wo wir
auch heute übernachten.
Lodge;
[FMA]
11. Tag Aberdares - Naivasha
Auf unseren Bikes verlassen wir nach dem Frühstück die
Aberdares durch das Mutubio Gate in Richtung Elementaita. Mittagessen
unterwegs. Am Nachmittag erreichen wir die Ufer des Lake Naivasha.
Hier errichten wir unsere Zelte auf dem Marina Campsite.
Der Naivasha-See (Lake Naivasha) ist der höchstgelegene See
im östlichen Arm des Ostafrikanischen Grabens. Ebenso wie
der Baringo-See ist er ein Süßwassersee, während
alle weiteren Seen im Ostarm des Grabens stark alkalisch sind.
Der See ist die Heimat einer Vielzahl von Vögeln. Hier wurden
rund 300 Arten gezählt, z.B. Ibisse, Schreiseeadler, Goliathreiher,
Marabus, Pelikane und Kormorane. Rund um den See können Giraffen,
Antilopen, Flusspferde, Gnus und Zebras beobachtet werden.
Übernachtung im Zelt;
[FMA]
12. Tag Hells Gate-Nationalpark
Heute unternehmen wir eine ganztägige Biketour zum Hells
Gate-Nationalpark - einem von zwei Nationalparks in Kenia, die
man auch zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad besuchen darf.
Mit seinen nur 69 qkm Fläche zählt er zu den Tierreservaten
im "Westentaschenformat", beheimatet aber trotzdem eine
artenreiche Fauna. Maasai-Giraffen, Zebras, Büffel, Paviane,
Meerkatzen, Warzenschweine, Kuhantilopen, Elenantilopen, Klippspringer,
Dik-Dik, Thomson-Gazellen, Impalas, Stein- und Buschböcke
bekommt man häufig zu sehen. Aber auch Raubtiere wie Schakal,
Löffelhund, Streifen- und Tüpfelhyäne, Serval oder
sogar Leopard und Gepard sind hier anzutreffen. Der Strauß,
der Sekretärsvogel, der Schrei-Seeadler und diverse Geierarten
sind nur einige Vertreter der artenreichen Vogelwelt. Aber nicht
nur die Tierwelt rechtfertigt einen Besuch. Der Park fasziniert
auch durch seine urwüchsige Landschaft. Bereits kurz nach
Betreten des Hells Gate-Nationalparks stößt man auf
den Fisher's Tower, einen 25 m hohen, turmartigen Lavaschlot.
Hier beginnt auch die faszinierende Ngorowa-Schlucht, die an beiden
Seiten von hohen Basaltwänden begrenzt wird. In der Schlucht
bietet eine Grassavanne den Tieren eine Heimat. Der Hells Gate-Nationalpark
trägt seinen Namen übrigens wegen der vielen furchteinflößenden
Quellen, die sich innerhalb seiner Grenzen befinden. Allerdings
wurde diese geothermische Energie nicht naturbelassen, sondern
dient zur Stromerzeugung und deckt immerhin 15 Prozent des gesamten
kenianischen Stromverbrauchs.
Die Tiere im Park weichen übrigens vor Fußgängern
und Fahrradfahrern viel eher zurück als vor Autos und bewahren
eine Art Fluchtdistanz. Teilweise ist der Fahrweg sehr sandig
und in den Sandlöchern muss man aufpassen, dass man im Sattel
bleibt !
Gegen Abend kehren wir zum Lake Naivasha zurück und übernachten
wieder in unseren Zelten am Marina Camp.
Zelt;
[FMA]
13. Tag Lake Nakuru-Natinonalpark
Nach dem Frühstück trennen wir uns von unseren Bikes,
die nach Nairobi zurückgebracht werden. Wir steigen auf Geländefahrzeuge
um und fahren zum Lake Nakuru-Nationalpark. Der bis zu 4 m tiefe
abflusslose Nakuru-See, einer der alkalischen Sodaseen im Rift
Valley, ist besonders für seine zahlreichen Flamingos bekannt.
Die zeitweise bis zu 2 Millionen Flamingos ernähren sich
von blaugrünen Algen (Spirulina) oder von Kleinkrebsen. Schon
von weitem kann man ein rosa Band erkennen, das das Ufer meist
um den ganzen See säumt - ein einmaliges Naturschauspiel.
Im umgebenden Nakuru-Nationalpark kann eine artenreiche Tierwelt,
u.a. Nashörner, Giraffen und Antilopen beobachtet werden.
Mit etwas Glück entdecken wir auch einen der scheuen Leoparden
im Geäst der Akazien.
Abends Rückkehr zum Marina Camp, Übernachtung im Zelt;
[FMA]
14. Tag Lake Naivasha - Maasai Mara
Morgens brechen wir mit unseren Fahrzeugen auf. Es geht durch
die herrliche Weite des Ostafrikanischen Grabens, vorbei an Narok
und dem Mau Escarpment, wo er mit seiner Kette von Vulkanen wie
eine Mondlandschaft wirkt. Am frühen Nachmittag erreichen
wir unsere Lodge im Maasai Mara-Nationalpark. Die Keekorok-Lodge
liegt auf einer kleinen Anhöhe. Von hier bietet sich ein
Panoramablick bis zum Horizont. Da die Lodge nicht eingezäunt
ist, kommt es vor, dass man auf dem Lodgegelände auf Elefanten,
Büffel oder Zebras trifft. Unterkunft entweder in kleinen
Bungalows oder in komfortablen Zelten.
Lodge-Übernachtung;
[FMA]
15. Tag Maasai Mara
Heute unternehmen wir mehrere Pirschfahrten im Nationalpark. Die
Maasai Mara gilt als eines der bedeutendsten und populärsten
Tierschutzgebiete in Afrika. Seinen Namen verdankt der Park dem
hier lebenden Nomadenvolk der Maasai und dem den Park durchquerenden
Mara-Fluss. Der 1.672 qkm große Nationalpark bildet den
nördlichen Teil des Serengeti-Nationalparks (Tansania). Weite
Teile des Parks werden von offenem, hügeligem Grasland mit
vereinzelten Akazien dominiert und dadurch bieten sich auf einer
Safari perfekte Möglichkeiten zur Beobachtung der vielen,
hier vorkommenden Wildtiere. So finden sich im Maasai Mara-Nationalpark
die Big Five: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn,
weitere Raubtiere wie Geparde und Schakale, am Mara-Fluss Krokodile
und Flusspferde, Giraffen sowie große Herden von Zebras
und verschiedener Antilopen.
Jährlich um diese Zeit kann man hier das einzigartige Naturschauspiel
der großen Wanderung (Great Migration) beobachten, bei der
riesige Gnuherden, Zebras und Antilopen auf der Suche nach besseren
Weidegründen aus der südlichen Serengeti in die Maasai
Mara ziehen. Bis zu 2 Millionen Gnus sollen es sein, die sich
in endlosen Karawanen auf den Weg machen und dabei von ihren Jägern,
wie Löwen und anderen Raubkatzen, verfolgt werden. Bei der
Überquerung des Mara-Flusses wartet auf die Gnus durch die
hier lebenden Krokodile eine weitere Gefahr.
Übernachtung in der Lodge;
[FMA]
16. Tag Maasai Mara-Safari
Ein weiterer Tag auf Safari mit ausgedehnten Pirschfahrten erwartet
uns. Dabei versuchen wir, Tiere aufzuspüren, ihnen zu folgen
und sie in Ruhe zu beobachten.
Übernachtung in der Lodge;
[FMA]
17. Tag Rückfahrt nach Nairobi
Nach dem Frühstück beginnt unsere Rückfahrt nach
Nairobi. Unterwegs gibt es wieder herrliche Landschaften zu bestaunen,
vor allem wenn wir das Escarpment hinauffahren und nochmals einen
Blick zurück aufs Great Rift Valley werfen können.
In Nairobi nehmen wir wieder unsere Fahrräder entgegen, die
wir zerlegen und transportsicher verstauen.
Übernachtung im Stadthotel;
[F]
18. Tag Rückflug - Ankunft
Sehr früh am Morgen bringt uns unser Fahrer zum Flughafen
und wir nehmen Abschied von Kenia. Rückflug via Kairo nach
München oder Wien. Ankunft spätnachmittags.
< Seitenanfang
Reiseinformationen
Charakter der Tour und Anforderungen
MTB-Touren bieten die Möglichkeit, Naturlandschaften und
Klimazonen weltweit aktiv zu bereisen. Oft lassen sich die Anforderungen
aber nicht direkt mit den Touren zu Hause vergleichen. Beachten
Sie bitte neben Entfernungsangaben und Höhendifferenzwerten
vor allem die absolute Seehöhe und das dort herrschende Klima.
Bei den meisten MTB-Touren steigern Begleitfahrzeuge den Komfort.
Sie benötigen dadurch nur ein Minimum an persönlicher
Ausrüstung und können die Etappen, je nach Tagesverfassung,
verlängern oder verkürzen (Ausnahmen bilden hier die
reinen Bergtouren). Unsere ausgebildeten MTB-Reiseleiter haben
für Sie Werkzeug, Pannenausrüstung und Erste Hilfe-Material
mit dabei (genaue Auflistung siehe Ausrüstungsliste). Als
besonderer Service fährt immer ein Hauser-Bike-Guide mit
und sorgt für den optimalen Reiseverlauf vor Ort. Ein zusätzlicher,
meist Englisch sprechender lokaler MTB-Guide ist der Verbindungsmann
zur örtlichen Agentur und ermöglicht die Verständigung
mit der einheimischen Bevölkerung. Durch die doppelte Betreuung
ist evtl., je nach Bedingungen, auch eine Teilung der Gruppe für
die Befahrung von unterschiedlichen Strecken möglich.
Begleitung, Fahrzeuge, Support
Während der Biketour wird die Gruppe von mindestens einem
lokalen und dem Hauser-Bike-Guide betreut. Ein Fahrer transportiert
das Gepäck im Begleitfahrzeug zum nächsten Ort und kann
im Notfall zu vereinbarten Treffpunkten mit der Gruppe beordert
werden.
Wegbeschaffenheit
Die Route verläuft auf ausgewählten Singletrails mit
Schiebe- und Tragepassagen, Sand- oder Schotterpisten.
Die Fahrstrecken betragen zwischen 16 und 55 km pro Tag, durchschnittlich
34 km pro Tag, es sind 300 bis 1.100 Höhenmeter pro Tag zu
überwinden, durchschnittlich 750 HM pro Tag. Niedrigster/höchster
Punkt der MTB-Tour: 1.600 m – 4.300 m; erwartete niedrigste/höchste
Temperatur: 5-35 Grad. Diese Biketour führt 205 Kilometer
lang über fahrtechnisch mittelschwere bis anspruchsvolle
Pfade und erfordert eine sehr gute Ausdauer. Die Ansprüche
ans fahrtechnische Können, an den Krafteinsatz und die Kondition
sind auch auf Grund der Höhenlage besonders hoch. Notwendig
ist Singletrail-Erfahrung in schwerem Gelände mit schmalen
Kurven und routinierte Bremstechnik auf steilen Abfahrtspassagen.
Für die Besteigung des dritthöchsten Gipfels des Mt.
Kenya, des Point Lenana (4.985 m), werden zwar keine klettertechnischen
Kenntnisse vorausgesetzt, doch ist vor allem wegen der Höhe
sehr gute Kondition notwendig. Sie überschreiten mehrere
Bergkämme und folgen Bergpfaden. Bedenken Sie bitte, dass
Ihr Körper sich erst allmählich an die Höhe gewöhnen
muss. Gesundheit, eine gute körperliche Gesamtverfassung,
Ausdauer, Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich
beschaffenem Gelände) und Klimaverträglichkeit sind
wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Für Personen
mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet. Konsultieren
Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und
lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.
Während der Bergbesteigungen übernachten
Sie in Zelten oder Hütten, am Anfang und am Ende der Reise
in den Städten in Hotels, nach der Mt. Kenya-Etappe einige
Nächte in Lodges und Zelt-Lodges. Da die Hütten besonders
im Mt. Kenya-Massiv sehr einfach und klein sind und über
wenig Aufnahmekapazität verfügen, werden Sie auch in
Zelten neben den Hütten übernachten. Bitte haben Sie
Verständnis, wenn die Verpflegung während der Bergtouren
relativ einfach und etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel
mitgetragen werden müssen, können keine abwechslungsreichen
Menüs angeboten werden. Während des „Lagerlebens"
bitten wir alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, aktiv und kameradschaftlich
bei den täglich anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau
der Zelte etc.) mitzuhelfen. Die Bereitschaft, einfache Verhältnisse
in Kauf zu nehmen, sowie Gemeinschaftsgeist tragen wesentlich
zum Gelingen dieser Tour bei. Verständnis und Toleranz fremden
Sitten und Mentalitäten gegenüber sollten zur Grundeinstellung
aller TeilnehmerInnen gehören. Berücksichtigen Sie bitte,
dass Sie in einem islamischen Land zu Gast sind und vermeiden
Sie freizügige Kleidung.
Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle
Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung.
Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de
oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 0049 89 235006-21
Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten
Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser
Shop.
Einreisebestimmungen
Für Kenia ist für deutsche, österreichische und
Schweizer Staatsbürger ein Visum erforderlich. Antragsdauer
4 - 6 Wochen vor Abreise. Der Reisepass muss bei Einreise noch
mindestens 6 Monate gültig sein. Empfohlen werden Malaria-Prophylaxe
sowie Impfschutz gegen Hepatitis A / B, Diphtherie, Tetanus, Polio,
evtl. Gelbfieber. Ausführliche Informationen erhalten Sie
zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer
des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,80 €
pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen,
organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse
oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen
und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage
oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros)
zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten
führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel
Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte
zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung
können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene
Gefahr an der Reise teilnehmen.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt,
sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller
Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich
wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder
Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte.
Klima
Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer
außerordentlich gut verträglich und gehört zu
den besten Weltklimata. In Nairobi (ca. 1.600 m) herrschen folgende
Tagestemperaturen (langjährige Anhaltswerte): Frühtemperaturen
9°C bis 12°C, Mittagstemperaturen 23°C bis 28°C,
Nachttemperaturen 9°C bis 14°C. In den Gipfelbereichen
des Mt. Kenya treten Nachtfröste auf mit Temperaturen zwischen
-10°C bis -20°C.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie sowohl
atmungsaktive, leichte als auch warme Kleidung; gegen Wind und
Wetter empfiehlt sich Kleidung aus Goretex. Für die Nächte
benötigen Sie einen warmen Schlafsack, der im Komfortbereich
bis -15°C tauglich sein sollte, sowie Ihre Liegematte (Therma
Rest).
Eine detaillierte Ausrüstungsliste erhalten Sie bei Buchung
mit Ihrer Reisebestätigung.
Reiseveranstalter
Hauser exkursionen GmbH in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften
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