MTB-Tour auf den Mt. Kenya

Termine und Preise | Leistungen | Tourverlauf | Reiseinformationen | Bilder & Videos | Anmeldung

Sportliche Bike-Expedition
mit Auffahrt auf 4.300m Höhe

Gipfelbesteigung des Point Lenana (4.985 m)

Dschungelpisten, Urwaldgiganten,
Lobelien und Senecien

Anspruchsvolle Singletrails, spektakulärer Downhill über 2.400 Höhenmeter

Seen im Rift Valley,
per Bike auf Pirsch im Hells Gate-Nationalpark

Safari zur großen Tierherdenwanderung
in der Maasai Mara (Migration)


Im Februar 2008 gelang es Wolfgang Neumüller und seinem Team Andreas Trenner und Roland Raffer, eine neue Route am Mt. Kenya mit dem Mountainbike erstzubefahren. Wolfgang Neumüller, staatlich geprüfter MTB-Ausbilder und erfahrener „Pionier", begleitet diese Bike-Expedition 2009 nun erstmals als geführte Tour: Mit dem Mountainbike den Mt. Kenya hinauf bis auf rund 4.300 m Höhe, über Dschungelpisten mit Urwaldgiganten, durch eine einzigartige Hochmoorlandschaft mit Lobelien und Senecien, Gipfelbesteigung des Point Lenana (4.985 m) und als Krönung dann am Fuße der Nelion-Südostwand der spektakuläre Downhill über Single-Trails, der über 2.400 Höhenmeter tiefer zurück nach Nanyuki führt. Diese außergewöhnliche Mountainbiketour direkt am Äquator auf den zweithöchsten Gipfel Afrikas ist ein Muss für sportliche Biker auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Im Anschluss daran wartet der Oldoinyo La Satima (4.100 m) in den Aberdare Mountains mit einem weiteren MTB-Abenteuer. Im Great Rift Valley führt der Bike-Trail an den Lake Naivasha und in den schluchtenreichen Hells Gate-Nationalpark, wo Sie per Bike auf Pirsch gehen und Tiere beobachten. Im Jeep geht es zum von Flamingos bevölkerten Lake Nakuru, an dem Sie mit etwas Glück auch Nashörner und Leoparden entdecken.

Ein besonderes Naturschauspiel erwartet uns zum Abschluss: Auf Safari in der Maasai Mara erleben wir ein auf der Welt einzigartiges Ereignis, das jährlich zu dieser Jahreszeit stattfindet – die berühmte Migration, die große Tierherdenwanderung, auf der hunderttausende Gnus, Zebras, Antilopen und Gazellen durch die ostafrikanische Steppe ziehen. Freuen Sie sich mit Wolfgang auf diese ganz besondere Mountainbiketour am Äquator - ein Muss für sportliche Biker auf der Suche nach neuen Herausforderungen.


Termine Preise Vorbesprechung Anmeldeschluss
26.07. - 05.08.12 (RL: W. Neumüller) € 2.390,- auf Anfrage 30.05.2012
Einzelzimmerzuschlag: € 430,-      


Reisedauer: 18 Tage
Mindestteilnehmerzahl: 10Personen
Höchstteilnehmerzahl: 15 Personen

Zusendung von weiteren Informationen / Anmeldung...

 



Leistungen

An / Abreise: Linienflug mit Swiss Wien oder München – Zürich – Nairobi – Zürich – München oder Wien, Anschlussflüge ab anderen Flughäfen nach Verfügbarkeit und gegen Aufpreis, Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren
Unterkunft / Verpflegung: Hotels, Gästehäusern, Lodges und Zelte; meist Vollpension
Transfers / Besichtigungen: alle Transfers und Überlandfahrten
Reiseleitung / Betreuung: örtlicher und Hauser-MTB-Guide, Begleitmannschaft am Berg; Begleitfahrzeug (nicht am Berg)
Versicherungen / unser Versicherungspaket

Nicht enthaltene Leistungen

Visakosten (z.Zt. für Kenya ca. € 40,-); Getränke; Trinkgelder; Einzelzimmerzuschlag € 380,-; individuelle Ausflüge und Besichtigungen außerhalb des Gruppenprogramms; Ausgaben persönlicher Art; Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruchversicherung; evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren oder Kerosinzuschläge der Fluggesellschaften; Reparaturmaterial; Mountainbike (muss selbst mitgebracht werden); Fahrradtransport auf den Flügen (ca. € 160,- gesamt). Eintritts- und Nationalparkgebühren (USD 835,-)



< Seitenanfang



Tourverlauf

1. Tag Anreise
Linienflug mit Egyptair von Wien oder München via Kairo nach Nairobi.

2. Tag Nairobi - Nanyuki
Wir landen frühmorgens. Karibu Kenya - herzlich willkommen in Kenia! Transfer zu unserem Stadthotel. Nach dem Frühstück bauen wir unsere Räder zusammen. Anschließend verlassen wir im Fahrzeug die Landeshauptstadt Nairobi, die auf einer luftkurort-verdächtigen Höhe von 1.670 m liegt. Die Metropole mit ihren knapp 3 Millionen Einwohnern und zahlreichen City-Hochhäusern ist aber alles andere als ein beschauliches Feriennest. Gerade mal 120 km südlich des Äquators und ca. 500 km vom Indischen Ozean entfernt, liegt Nairobi am Übergang vom trockenen Savannengürtel zum fruchtbaren Hochland. Wir verlassen Nairobi in nördliche Richtung und erreichen am frühen Nachmittag die Mountain Rock Lodge in Nanyuki. Das Städtchen befindet sich an der Nordwestseite des Mt. Kenya und am Rande des staubigen, knapp 2.000 m hohen Laikipia-Plateaus. Hier essen wir zu Mittag und brechen dann am Nachmittag zu einer ersten Probefahrt auf unseren Bikes auf. Wir fahren durch den Regenwald zu den Mau Mau Caves. Abendessen und Übernachtung in der Mountain Rock Lodge.
Fahrzeit ca. 5 Std.; Fahrstrecke ca. 300 km; Fahrzeit MTB ca. 2 Std.;
Lodge [FMA]

3. Tag Timau - Marania Camp
Wir starten zu jenem Berg, nach dem Kenia benannt wurde. Für die Völker der Kikuyu, Embu und Meru, die in der Umgebung des Bergs leben, galt Kirinyaga, „der Berg der Helligkeit", von jeher als Thron des Gottes Kirinyaga (Ngai). Nach dem Frühstück starten wir in nordwestliche Richtung, überqueren den Äquator und fahren durch Timau. Hier, auf einer Höhe von 2.900 m, treffen wir zum ersten Mal unseren Guide, den Koch mit seiner Crew und die Träger.
Die Fahrzeuge bringen uns nach Kisima. Hier, an der Nordwestseite des Mt. Kenya am Rande des knapp 2.000 m hohen Laikipia-Plateaus, beginnt unsere Biketour.
Entlang herrlicher Felder und über Schotterpisten dringen wir bald in tiefe Wälder ein. Wir biken über die Baumgrenze hinauf und erreichen im Buschwald Western Marania (3.300 m).
Fahrstrecke ca. 30 km; 900 HM; Übernachtung im Zelt;
[FMA]

4. Tag Marania Camp - Allan's Point
Heute heißt es, nur nicht übermütig werden. Ganz gezielt biken wir in gemächlichem Tempo leicht steigend bergan. Wir haben keine Eile, denn auch der heutige Tag dient noch der Eingewöhnung und Akklimatisation. Wer jetzt vernünftig fährt, wird später froh darüber sein! Rund 6-stündige Auffahrt zum Allan's Point auf etwa 3.700 m. Fahrstrecke ca. 8 km; 500 HM; Übernachtung im Zelt;
[FMA]

5. Tag Allan's Point - Hindner Valley
Diese Etappe führt uns durch Abschnitte mit bezaubernden Senecien und Lobelien. Entlang schmaler Wiesenpfade und steiniger Singletrails geht es über 4.300 m hinauf. Jetzt ist jede Menge Fahrtechnik gefragt, um die schwierigen Passagen auch bergauf zu meistern. Wir nehmen unser Mittagessen auf der Höhe des Majors Camps (4.200 m) ein; während der Nachmittagsstunden erreichen wir das Zeltlager im Hindner Valley (4.150 m), in dem wir die heutige Nacht verbringen. Fahrstrecke ca. 15 km; 600 HM; Übernachtung im Zelt;
[FMA]

6. Tag Hindner Valley - Austria Hut
Vom Zeltlager aus steigen wir zu Fuß zu einem Pass auf und wandern gemütlich zum Simba Tarn. Unzählige Senecien und Lobelien schmücken die bizarre Felslandschaft. Es bleibt genug Zeit, um auch einige Felsgipfel und Aussichtspunkte zu ersteigen. Über einen unmarkierten Felsenpfad erreichen wir den Simba-Pass und steigen langsam zum Simba-See ab. Wir queren östlich über einen steinigen Weg vorbei am Point Lenana und erreichen am Nachmittag die 4.700 m hohe Austria-Hütte. Die Bikes werden währenddessen von der Begleitmannschaft zum Shiptons Camp transportiert.
Gehstrecke ca. 9 km; 800 HM, Übernachtung Hütte oder Zelt;
[FMA]

7. Tag Austria-Hütte - Gipfel - Downhill Old Moses Camp
Heute folgt die Besteigung des dritthöchsten Gipfels des Mt. Kenya, des Point Lenana (4.985 m). Über den Südwest-Grat steigen wir zum Gipfel auf. Der Anstieg weist keine wirklichen Kletterpassagen auf, erfordert aber Trittsicherheit im Geröll und gegenseitiges Unterstützen. Der Lohn für unsere Mühe ist ein herrlicher Ausblick auf die riesigen Felswände des Hauptgipfels. Der Abstieg erfolgt über den Nordost-Grat mit Schotterfeldern zum Ablaufen. Beim Shiptons Camp (4.200 m) nehmen wir nach dem Mittagessen wieder unsere Bikes in Empfang. Jetzt erleben wir eine spektakuläre Abfahrt über einen scheinbar nie endenden Singletrail. Mit vielen kniffeligen Einzelstellen führt der schmale Pfad durch Lobelien-Wälder tiefer. Nach heftigen Gegensteigungen mit Tragepassagen wird der Weg breiter, dafür aber auch steiniger. Knackige Felspassagen fordern viel Fahrtechnik und belohnen mit herausfordernden Einzelstellen. Nach einem steinigen Karrenweg erreichen wir das Old Moses Camp (3.350 m) und übernachten erneut in einer Hütte.
Gehstrecke ca. 5 km; Fahrstrecke ca. 17 km, 500 HM, Übernachtung Hütte oder Zelt;
[FMA]

8. Tag Old Moses Camp - Downhill Sirimon Gate - Sangare
Bei der Hütte beginnt eine Schotterpiste, auf der wir mit höherer Abfahrtsgeschwindigkeit weitere 1.000 m bergab zum Sirimon Gate zurücklegen können. Insgesamt führt uns dieser anspruchsvolle Downhill über 2.400 Hm bergab und wird zum unvergesslichen Bikeabenteuer. Nach einer Mittagspause in Nanyuki führt die Biketour bis Sangare weiter. Fahrstrecke ca. 42 km; Übernachtung Greenhills Hotel;
[FMA]

optionale Verlängerung:

9. Tag Sangare - Aberdares

Nach dem Frühstück führt unsere Biketour zum Aberdares-Nationalpark, den wir durch das Kiandagoro Gate erreichen. Ab hier begleiten uns Ranger zum Schutz. Im Park leben u.a. Büffel, Nashörner, Elefanten, Antilopen und Hyänen. Der Nationalpark hat eine Fläche von 766 km² und mutet an wie eine Mischung aus Alpen und dichtem Dschungel. Er besteht aus der Aberdare Range, einer Bergkette vulkanischen Ursprungs, die sich von Norden nach Süden erstreckt, und deren östlichen, dicht bewaldeten Vorgebirgen. Zwischen den beiden größten Erhebungen, Ol Doinyo La Satima (4.011 m) und Kinangop (3.906 m), verläuft auf einer Höhe von über 3.000 m ein Sattel alpiner Heidelandschaft. Schluchten mit Bächen und Wasserfällen durchtrennen bewaldete Hänge im Osten und Westen.
Wir übernachten heute in den kleinen, einfachen Holzhütten der Fishing Lodge (2.920 m), in der uns unsere Begleitmannschaft das Essen zubereitet.
Lodge;
[FMA]

10. Tag Biketour La Satima
Mit unseren Bikes und in Begleitung von Rangern brechen wir nach dem Frühstück zum Ol Doinyo La Satima (4.011 m) auf. Wir müssen früh los, da nachmittags meist Wolken und Gewitter aufziehen. Zum Gipfel führt ein Pfad, von dem sich uns gute Blicke auf einen großen Teil des Nationalparks eröffnen. Mit etwas Glück können wir auch wieder Wildtiere beobachten, wie z.B. Gazellen, darunter die nur hier und am Mt. Kenya heimischen Bongos.
Am Nachmittag kehren wir zur Fishing Lodge zurück, wo wir auch heute übernachten.
Lodge;
[FMA]

11. Tag Aberdares - Naivasha
Auf unseren Bikes verlassen wir nach dem Frühstück die Aberdares durch das Mutubio Gate in Richtung Elementaita. Mittagessen unterwegs. Am Nachmittag erreichen wir die Ufer des Lake Naivasha. Hier errichten wir unsere Zelte auf dem Marina Campsite.
Der Naivasha-See (Lake Naivasha) ist der höchstgelegene See im östlichen Arm des Ostafrikanischen Grabens. Ebenso wie der Baringo-See ist er ein Süßwassersee, während alle weiteren Seen im Ostarm des Grabens stark alkalisch sind. Der See ist die Heimat einer Vielzahl von Vögeln. Hier wurden rund 300 Arten gezählt, z.B. Ibisse, Schreiseeadler, Goliathreiher, Marabus, Pelikane und Kormorane. Rund um den See können Giraffen, Antilopen, Flusspferde, Gnus und Zebras beobachtet werden.
Übernachtung im Zelt;
[FMA]

12. Tag Hells Gate-Nationalpark
Heute unternehmen wir eine ganztägige Biketour zum Hells Gate-Nationalpark - einem von zwei Nationalparks in Kenia, die man auch zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad besuchen darf.
Mit seinen nur 69 qkm Fläche zählt er zu den Tierreservaten im "Westentaschenformat", beheimatet aber trotzdem eine artenreiche Fauna. Maasai-Giraffen, Zebras, Büffel, Paviane, Meerkatzen, Warzenschweine, Kuhantilopen, Elenantilopen, Klippspringer, Dik-Dik, Thomson-Gazellen, Impalas, Stein- und Buschböcke bekommt man häufig zu sehen. Aber auch Raubtiere wie Schakal, Löffelhund, Streifen- und Tüpfelhyäne, Serval oder sogar Leopard und Gepard sind hier anzutreffen. Der Strauß, der Sekretärsvogel, der Schrei-Seeadler und diverse Geierarten sind nur einige Vertreter der artenreichen Vogelwelt. Aber nicht nur die Tierwelt rechtfertigt einen Besuch. Der Park fasziniert auch durch seine urwüchsige Landschaft. Bereits kurz nach Betreten des Hells Gate-Nationalparks stößt man auf den Fisher's Tower, einen 25 m hohen, turmartigen Lavaschlot. Hier beginnt auch die faszinierende Ngorowa-Schlucht, die an beiden Seiten von hohen Basaltwänden begrenzt wird. In der Schlucht bietet eine Grassavanne den Tieren eine Heimat. Der Hells Gate-Nationalpark trägt seinen Namen übrigens wegen der vielen furchteinflößenden Quellen, die sich innerhalb seiner Grenzen befinden. Allerdings wurde diese geothermische Energie nicht naturbelassen, sondern dient zur Stromerzeugung und deckt immerhin 15 Prozent des gesamten kenianischen Stromverbrauchs.
Die Tiere im Park weichen übrigens vor Fußgängern und Fahrradfahrern viel eher zurück als vor Autos und bewahren eine Art Fluchtdistanz. Teilweise ist der Fahrweg sehr sandig und in den Sandlöchern muss man aufpassen, dass man im Sattel bleibt !
Gegen Abend kehren wir zum Lake Naivasha zurück und übernachten wieder in unseren Zelten am Marina Camp.
Zelt;
[FMA]

13. Tag Lake Nakuru-Natinonalpark
Nach dem Frühstück trennen wir uns von unseren Bikes, die nach Nairobi zurückgebracht werden. Wir steigen auf Geländefahrzeuge um und fahren zum Lake Nakuru-Nationalpark. Der bis zu 4 m tiefe abflusslose Nakuru-See, einer der alkalischen Sodaseen im Rift Valley, ist besonders für seine zahlreichen Flamingos bekannt. Die zeitweise bis zu 2 Millionen Flamingos ernähren sich von blaugrünen Algen (Spirulina) oder von Kleinkrebsen. Schon von weitem kann man ein rosa Band erkennen, das das Ufer meist um den ganzen See säumt - ein einmaliges Naturschauspiel. Im umgebenden Nakuru-Nationalpark kann eine artenreiche Tierwelt, u.a. Nashörner, Giraffen und Antilopen beobachtet werden. Mit etwas Glück entdecken wir auch einen der scheuen Leoparden im Geäst der Akazien.
Abends Rückkehr zum Marina Camp, Übernachtung im Zelt;
[FMA]

14. Tag Lake Naivasha - Maasai Mara
Morgens brechen wir mit unseren Fahrzeugen auf. Es geht durch die herrliche Weite des Ostafrikanischen Grabens, vorbei an Narok und dem Mau Escarpment, wo er mit seiner Kette von Vulkanen wie eine Mondlandschaft wirkt. Am frühen Nachmittag erreichen wir unsere Lodge im Maasai Mara-Nationalpark. Die Keekorok-Lodge liegt auf einer kleinen Anhöhe. Von hier bietet sich ein Panoramablick bis zum Horizont. Da die Lodge nicht eingezäunt ist, kommt es vor, dass man auf dem Lodgegelände auf Elefanten, Büffel oder Zebras trifft. Unterkunft entweder in kleinen Bungalows oder in komfortablen Zelten.
Lodge-Übernachtung;
[FMA]

15. Tag Maasai Mara
Heute unternehmen wir mehrere Pirschfahrten im Nationalpark. Die Maasai Mara gilt als eines der bedeutendsten und populärsten Tierschutzgebiete in Afrika. Seinen Namen verdankt der Park dem hier lebenden Nomadenvolk der Maasai und dem den Park durchquerenden Mara-Fluss. Der 1.672 qkm große Nationalpark bildet den nördlichen Teil des Serengeti-Nationalparks (Tansania). Weite Teile des Parks werden von offenem, hügeligem Grasland mit vereinzelten Akazien dominiert und dadurch bieten sich auf einer Safari perfekte Möglichkeiten zur Beobachtung der vielen, hier vorkommenden Wildtiere. So finden sich im Maasai Mara-Nationalpark die Big Five: Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn, weitere Raubtiere wie Geparde und Schakale, am Mara-Fluss Krokodile und Flusspferde, Giraffen sowie große Herden von Zebras und verschiedener Antilopen.
Jährlich um diese Zeit kann man hier das einzigartige Naturschauspiel der großen Wanderung (Great Migration) beobachten, bei der riesige Gnuherden, Zebras und Antilopen auf der Suche nach besseren Weidegründen aus der südlichen Serengeti in die Maasai Mara ziehen. Bis zu 2 Millionen Gnus sollen es sein, die sich in endlosen Karawanen auf den Weg machen und dabei von ihren Jägern, wie Löwen und anderen Raubkatzen, verfolgt werden. Bei der Überquerung des Mara-Flusses wartet auf die Gnus durch die hier lebenden Krokodile eine weitere Gefahr.
Übernachtung in der Lodge;
[FMA]

16. Tag Maasai Mara-Safari
Ein weiterer Tag auf Safari mit ausgedehnten Pirschfahrten erwartet uns. Dabei versuchen wir, Tiere aufzuspüren, ihnen zu folgen und sie in Ruhe zu beobachten.
Übernachtung in der Lodge;
[FMA]

17. Tag Rückfahrt nach Nairobi
Nach dem Frühstück beginnt unsere Rückfahrt nach Nairobi. Unterwegs gibt es wieder herrliche Landschaften zu bestaunen, vor allem wenn wir das Escarpment hinauffahren und nochmals einen Blick zurück aufs Great Rift Valley werfen können.
In Nairobi nehmen wir wieder unsere Fahrräder entgegen, die wir zerlegen und transportsicher verstauen.
Übernachtung im Stadthotel;
[F]

18. Tag Rückflug - Ankunft
Sehr früh am Morgen bringt uns unser Fahrer zum Flughafen und wir nehmen Abschied von Kenia. Rückflug via Kairo nach München oder Wien. Ankunft spätnachmittags.

< Seitenanfang



Reiseinformationen

Charakter der Tour und Anforderungen
MTB-Touren bieten die Möglichkeit, Naturlandschaften und Klimazonen weltweit aktiv zu bereisen. Oft lassen sich die Anforderungen aber nicht direkt mit den Touren zu Hause vergleichen. Beachten Sie bitte neben Entfernungsangaben und Höhendifferenzwerten vor allem die absolute Seehöhe und das dort herrschende Klima. Bei den meisten MTB-Touren steigern Begleitfahrzeuge den Komfort. Sie benötigen dadurch nur ein Minimum an persönlicher Ausrüstung und können die Etappen, je nach Tagesverfassung, verlängern oder verkürzen (Ausnahmen bilden hier die reinen Bergtouren). Unsere ausgebildeten MTB-Reiseleiter haben für Sie Werkzeug, Pannenausrüstung und Erste Hilfe-Material mit dabei (genaue Auflistung siehe Ausrüstungsliste). Als besonderer Service fährt immer ein Hauser-Bike-Guide mit und sorgt für den optimalen Reiseverlauf vor Ort. Ein zusätzlicher, meist Englisch sprechender lokaler MTB-Guide ist der Verbindungsmann zur örtlichen Agentur und ermöglicht die Verständigung mit der einheimischen Bevölkerung. Durch die doppelte Betreuung ist evtl., je nach Bedingungen, auch eine Teilung der Gruppe für die Befahrung von unterschiedlichen Strecken möglich.

Begleitung, Fahrzeuge, Support
Während der Biketour wird die Gruppe von mindestens einem lokalen und dem Hauser-Bike-Guide betreut. Ein Fahrer transportiert das Gepäck im Begleitfahrzeug zum nächsten Ort und kann im Notfall zu vereinbarten Treffpunkten mit der Gruppe beordert werden.

Wegbeschaffenheit
Die Route verläuft auf ausgewählten Singletrails mit Schiebe- und Tragepassagen, Sand- oder Schotterpisten.
Die Fahrstrecken betragen zwischen 16 und 55 km pro Tag, durchschnittlich 34 km pro Tag, es sind 300 bis 1.100 Höhenmeter pro Tag zu überwinden, durchschnittlich 750 HM pro Tag. Niedrigster/höchster Punkt der MTB-Tour: 1.600 m – 4.300 m; erwartete niedrigste/höchste Temperatur: 5-35 Grad. Diese Biketour führt 205 Kilometer lang über fahrtechnisch mittelschwere bis anspruchsvolle Pfade und erfordert eine sehr gute Ausdauer. Die Ansprüche ans fahrtechnische Können, an den Krafteinsatz und die Kondition sind auch auf Grund der Höhenlage besonders hoch. Notwendig ist Singletrail-Erfahrung in schwerem Gelände mit schmalen Kurven und routinierte Bremstechnik auf steilen Abfahrtspassagen.
Für die Besteigung des dritthöchsten Gipfels des Mt. Kenya, des Point Lenana (4.985 m), werden zwar keine klettertechnischen Kenntnisse vorausgesetzt, doch ist vor allem wegen der Höhe sehr gute Kondition notwendig. Sie überschreiten mehrere Bergkämme und folgen Bergpfaden. Bedenken Sie bitte, dass Ihr Körper sich erst allmählich an die Höhe gewöhnen muss. Gesundheit, eine gute körperliche Gesamtverfassung, Ausdauer, Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Für Personen mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.

Während der Bergbesteigungen übernachten Sie in Zelten oder Hütten, am Anfang und am Ende der Reise in den Städten in Hotels, nach der Mt. Kenya-Etappe einige Nächte in Lodges und Zelt-Lodges. Da die Hütten besonders im Mt. Kenya-Massiv sehr einfach und klein sind und über wenig Aufnahmekapazität verfügen, werden Sie auch in Zelten neben den Hütten übernachten. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während der Bergtouren relativ einfach und etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel mitgetragen werden müssen, können keine abwechslungsreichen Menüs angeboten werden. Während des „Lagerlebens" bitten wir alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen, aktiv und kameradschaftlich bei den täglich anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) mitzuhelfen. Die Bereitschaft, einfache Verhältnisse in Kauf zu nehmen, sowie Gemeinschaftsgeist tragen wesentlich zum Gelingen dieser Tour bei. Verständnis und Toleranz fremden Sitten und Mentalitäten gegenüber sollten zur Grundeinstellung aller TeilnehmerInnen gehören. Berücksichtigen Sie bitte, dass Sie in einem islamischen Land zu Gast sind und vermeiden Sie freizügige Kleidung.


Hauser Shop
Zur Komplettierung Ihrer Ausrüstung und für spezielle Fragen steht Ihnen unser Hauser Shop gerne zur Verfügung. Einen Überblick über das Angebot finden Sie unter www.Hauser-Shop.de oder in der aktuellen Programmübersicht. Tel: 0049 89 235006-21

Dankeschön
Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- € für den Hauser Shop.


Einreisebestimmungen
Für Kenia ist für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ein Visum erforderlich. Antragsdauer 4 - 6 Wochen vor Abreise. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Empfohlen werden Malaria-Prophylaxe sowie Impfschutz gegen Hepatitis A / B, Diphtherie, Tetanus, Polio, evtl. Gelbfieber. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,80 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de

Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte.

Klima
Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer außerordentlich gut verträglich und gehört zu den besten Weltklimata. In Nairobi (ca. 1.600 m) herrschen folgende Tagestemperaturen (langjährige Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9°C bis 12°C, Mittagstemperaturen 23°C bis 28°C, Nachttemperaturen 9°C bis 14°C. In den Gipfelbereichen des Mt. Kenya treten Nachtfröste auf mit Temperaturen zwischen -10°C bis -20°C.

Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie sowohl atmungsaktive, leichte als auch warme Kleidung; gegen Wind und Wetter empfiehlt sich Kleidung aus Goretex. Für die Nächte benötigen Sie einen warmen Schlafsack, der im Komfortbereich bis -15°C tauglich sein sollte, sowie Ihre Liegematte (Therma Rest).
Eine detaillierte Ausrüstungsliste erhalten Sie bei Buchung mit Ihrer Reisebestätigung.

Reiseveranstalter
Hauser exkursionen GmbH in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften


Rückblick
Mt. Kenia 2009
Bikeexpedition auf 4.300m, Gipfelbesteigung mit knapp 5.000m und Safari
Bildergalerie >>
Rückblick
Bike-Expedition Mt. Kenia 2008
Erstbefahrung einer neuen Route auf den zweit höchsten Berg Afrikas

Bildergalerie >>
Rückblick
Bike-Expedition Mt. Kenia 2008
Erstbefahrung einer neuen Route auf den zweit höchsten Berg Afrikas

Videos >>


 
   
< Seitenanfang