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Marokko
Bike Erlebnis mit Wüste, Canyons und Oasen

  • Mittelschwere bis anspruchsvolle Bike-Etappen in grandioser Landschaft im höchsten Gebirge Nordafrikas.
  • Schluchten und Canyons im Dades-Tal
  • Begegnung mit gastfreundlichen Berbern
    in kleinen Dörfern.
  • Bizarre Felsen im Djebel Saghro
  • Abwechslungsreiche Touren über Pässe und auf langen Abfahrten, teils auf Naturstrassen.
  • Üppige Oasen und Palmenhaine
  • Besuch der Königsstadt Marrakech
    – Orient pur!
  • Anforderungen: Fahrtechnik Basic,
    Kondition 1.000-1.500 Hm pro Tag.
  • Interessenten erhalten gerne weitere Details über Ablauf, Etappenlängen und allgemeine Reiseinfos.

Mountainbiken in Afrika

Mountainbiken zu den höchsten Gipfeln Nordafrikas! Die griechische Mythologie, die hier dem versteinerten Gott Atlas seinen Sitz zumaß, gab den Namen für dieses vielgestaltige Gebirge. Die grandiosen Berglandschaften des Hohen Atlas sind Ihr Touren-Gebiet. Besonders die extremen Gegensätze zwischen herrlichen Pass-Aufstiegen und langen Abfahrten, Routen entlang von eindrucksvollen Felswänden, durch hübsche Berberdörfer und wunderschöne Ausblicke über Täler und karge Berghänge machen diese Tour durch Marokko zu einem Genuss für sportliche Biker.

Das Tal des Dades ist Teil und Höhepunkt der „Straße der 1000 Kasbahs". Wie an einer Perlenschnur reihen sich mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm an der Straße der 1.000 Kasbahs auf.
Das Saghro-Massiv, eingebettet zwischen den Flusstälern des Draa und Dadès, beeindruckt durch seine zerklüftete Vulkanlandschaft, durchzogen von tiefen Schluchten. Per Mountainbike durchqueren Sie das Wüstengebirge gemeinsam mit den herzlichen, aus dem Atlas stammenden Berbern. Üppig grüne Palmenhaine und Oasten bilden einen Kontrast zu den rötlichen Bergen, die die Täler flankieren. Verwitterte, bizarre Felstürme und monumentale Tafelberge bieten ein schillerndes Farbspiel. Ockerfarbene Kulissen, metallisch schimmernde Felswände, warm strahlende Berge im Abendlicht! Abends duftet würziges Couscous aus der Trekkingküche, und das Trinken des Pfefferminztees wird zu einem Ritual. Tauchen Sie schließlich in Marrakechs, in die „rote Stadt des Südens“ ein, in eine Welt aus Düften, Klängen, Händlern und Märchenerzählern – die Essenz des Orients.

Lassen Sie sich in der Altstadt, die seit 1985 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht, verzaubern von den vielen Architektur- und Kulturschätzen und dem bunten orientalischen Treiben in den Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Gauklern, Schlangenbeschwörern, Feuerschluckern und Märchenerzählern. Am letzten Tag fahren Sie zurück nach Casablanca und treten in der Nacht den Heimflug an.

Termine
Preise & Leistungen
Programmablauf
Charakter der Tour und Anforderungen
Klima und Ausrüstung
Begleitung, Fahrzeuge, Support
Wichtige Hinweise
Einreisebestimmungen
Impfungen
Sehenswürdigkeiten
Bildergalerien

 

 

Informationen





Reisedauer: 9 Tage

Termine und Preise:

20.04. - 28.04. 2012, Preis: EUR 1.390,-
12.10. - 20.10. 2012, Preis: EUR 1.390,-

Teilnehmerzahl: min. 8 / max. 15 Personen
Einzelzimmeraufschlag: EUR 60,-

Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen

● Flug ab/bis Frankfurt nach Casablanca (andere Abflugorte auf Anfrage)
● Hotels, Schlaflager, Zelte
● meist Vollpension
● Transfers
● Österreichischen-MTB-Guide
● Hauser-Top-Schutz im Wert von € 76,- (Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Paket bei der ERV)
●Begleitmannschaft und -fahrzeug
●Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Reise erhalten Sie einen Gutschein im Wert von 25.- €

Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen:
Getränke (auch Mineralwasser); Trinkgelder; Zuschlag für Einzelzimmer: € 60,-; individuelle Ausflüge und Besichtigungen außerhalb des Gruppenprogramms; Hauser ZUSATZ-Reiseschutz-Paket € 26: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung; Reparaturmaterial; Mountainbike (muss selbst mitgebracht werden); Fahrradtransport (ca. € 75,- pro Person pro Strecke, evtl. Änderungen vorbehalten); Luftverkehrsabgabe (variiert je nach Flugroute).

Mit der Buchungsbestätigung erhalten Sie:
Buchungsabwicklung, Versicherungen, Flüge, Vorbereitungstraining, Gesundheit, Ausrüstung für Trekkingtouren, Fotografieren, Zahlungsmittel, Trinkgelder sowie Höhen- und Umwelt-Informationen; Versicherungsausweis und Reisepreis-Sicherungsschein sowie Informationen über den Abschluss von Zusatzversicherungen, ein erstes Rundschreiben mit länderspezifischen Informationen zum Reiseziel; eine detaillierte Ausrüstungs-Checkliste für die Reise.

Reiseveranstalter: Hauser exkursionen GmbH, in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Agentur, sowie den IATA-Luftverkehrsgesellschaften

Anmeldung und Anfragen bitte per Email an die Bikegruppe.

Guide: Wolfgang Neumüller


Marrakech, die "Perle des Südens"

Sie spiegelt die ganze Vielfalt des orientalischen Lebens, auch in seiner krassen Gegensätzlichkeit. Im Norden der Stadt, angrenzend an die Palmeraie liegen die Viertel der Wohlhabenden, im Westen im Viertel Hivernage liegt das Hotelviertel, und in der Medina findet man prachtvolle Palästen und Ruinen aus glanzvollen Zeiten. In kaum einer anderen Stadt kann man die Gegensätze so hautnah erleben.
Hier begegnen uns reiche, elegant gekleidete Marokkaner, junge Mädchen in Mini-Rock, Jeans oder Kaftan, Bettler, Gaukler, selbsternannte Führer, Marktschreier, Handwerker, Wasserverkäufer und Nomaden aus der Wüste neben kamerabehängten Touristengruppen. In der Hitze der Innenstadt pulsiert das Leben, um die Stadt breiten sich prachtvolle Landschaften aus.
weitere Sehenswürdigkeiten...


Geplanter Programmablauf

(Verpflegung: F = Frühstück M = Mittagessen A = Abendessen)
(Entfernung in Kilometern) (Änderungen vorbehalten):

Tag 1: Anreise
Abends Linienflug mit Alitalia von Frankfurt via Rom nach Casablanca. Transfer nach Marrakech und Übernachtung in einem Mittelklassehotel.
Übernachtung im Hotel;

Tag 2: Fahrt nach Toundout
Nach dem Frühstück und dem Verladen der Bikes brechen wir in unseren Fahrzeugen in Richtung Südosten auf. Entlang der Ausläufer des Hohen Atlas gewinnen wir bereits erste Eindrücke der ariden, kargen Berglandschaft. Nach rund 230 km Fahrt halten wir an und bauen unsere Bikes zusammen. Auf guter Piste unternehmen wir unsere erste Biketour, überqueren eine wüstenhafte Hochebene und erreichen am späten Nachmittag unser Tagesziel Toundout. Übernachtung in einer typischen Herberge oder im Zeltlager.
Fahrt 210 km; Bikestrecke 32 km; Höhendifferenz (Bike) + 150m
Zeltlager; (FMA)

Tag 3: Toundout - Boutghrar - Air Yul
Wir biken heute gemächlich bergan, die Täler und Dörfer machen nach und nach Platz für die Wüste. In der Hochebene duftet es herb nach Kräutern. Auf relativ guter Piste erreichen wir eine herrliche Schlucht, in der wir auf Single-Trails biken, wenn es nicht zuviel Wasser im Flußbett gibt. Am Ausgang des engen Tals reihen sich wunderschöne Dörfer und Kasbahs aneinander. Hinter Boutghrar erreichen wir schließlich das Vallée du Dadès (Dadestal). Aufgrund des Dades, der durch dieses Tal fließt, entstanden üppig grüne Oasengärten in der ansonsten eher wüstenhaften Region, die in unmittelbarer Nähe zur Sahara liegt. Die Dades-Schlucht bettet sich
ein in eine grandiose Gebirgslandschaft, reich an farblichen Kontrasten. Der schmale grüne Fruchtstreifen - hier werden hauptsächlich Pappeln, Feigen, Mandeln, Nüsse, Granatäpfel und Gerste angebaut - kontrastiert und verschmilzt mit den rötlich schimmernden Bergen im Hintergrund zu einzigartigen Bildern. Dazwischen liegen immer wieder kleine Ortschaften und Kasbahs (von den Berbern Tighremt genannt). Die in traditioneller Architektur erbauten jahrhundertealten Lehmburgen dienten den Berbern einst dazu, sich gegen Feinde zu verteidigen. Besonders im Frühjahr, zur Zeit der Obst-, Mandel- und Rosenblüte, explodieren im Dadestal zwischen Steinwüste und verkarsteten Bergen die Farben und Düfte. Wir verbringen die Nacht in einer Herberge oder im Zelt nahe der Kasbah du Glaoui d'Ait Yul auf 1600 m Höhe.
Bikestrecke 72 km; Höhendifferenz (Bike) + 550m, -350 m
Zeltcamp; (FMA)

Tag 4: Vom Dadestal zum Djebel Saghro
Wir bike weiter über Boumalen Dades auf einer Piste, flankiert von Mandel- und Aprikosenbäumen. Unsere heutige Tagesetappe führt uns nach Süden zu den Ausläufern des Djebel Saghro Gebirges. Von der Passhöhe des Tizi'n'Tagmout (1.950m) haben wir ein einzigartiges Panorama auf die schneebedeckten Gipfel des Hohen Atlas. Wir errichten unser Lager auf 1800 m Höhe.
Bikestrecke 70 km; Höhendifferenz (Bike) + 750m, -520 m
Zeltlager; (FMA)

Tag 5: Djebel Saghro
Auf unserer heutigen anstrengenden Etappe überqueren wir das mythische Djebel Saghro Gebirge, diese wilde und nahezu weglose Landschaft. Enge Schluchten und Täler, markante Felsformationen und pittoreske Nomadencamps bilden die Szenerie am Wegrand. Die Abfahrt erfolgt über die Südhänge des Djebel. Wir übernachten heute in einer kleinen Herberge in einer Oase im Draa-Tal.
Bikestrecke 62 km; Höhendifferenz (Bike) + 1200 m, -1520 m
Herberge; (FMA)

Tag 6: Das Draa-Tal
Nach der gestrigen sportlichen Gebirgs-Etappe lassen wir es heute wieder gemächlicher angehen. Wir biken auf lanschaftlich herrlicher Route am linken Ufer des Draa-Flusses entlang. Üppig grüne Palmenoasen, dazwischen immer wieder die eindrucksvolle Architektur einer alten Kasbah, begleiten uns durch das Tal. Schließlich erreichen wir Ksar Tisergate mit seiner schönen Architektur eines Wüstenforts. Wir übernachten in einer hoch über der Oase gelegenen Kasbah.
Bikestrecke 62 km; Höhendifferenz (Bike) + 100 m, -300 m
Kasbah; (FMA)

Tag 7: Vom Draa-Tal nach Marrakech
Heute unternehmen wir noch eine letzte Bike-Ausfahrt im Draa-Tal, bevor wir die Bikes wieder auf die Fahrzeuge laden und nach Marrakech zurückfahren. Auf der Fahrt durch das nörliche Draa-Tal, vorbei an der Stadt Agdez und über den Tizi n'Tichka Paß, nehmen wir wieder Eindrücke der verschiedensten Wüsten- und Berglandschaften auf. Übernachtung im Mittelklassehotel in Marrakech.
Fahrt 360 km, Bikestrecke 15 km
Hotel; (FM)

Tag 8: Marrakech und Rückreise
Heute haben Sie Gelegenheit, die Medina (ummauerte Altstadt) von Marrakech auf eigene Faust zu erkunden und in die Welt aus 1001-Nacht einzutauchen. Erleben Sie das bunte orientalische Treiben in den weitläufigen, überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Gauklern, Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern, duftenden Garküchen und verlockenden Obst- und Nuss-Ständen. Wer vom Trubel genug hat, ist in einem der Dachterrassen-Cafés bestens aufgehoben, um bei einem Thé à la menthe das pulsierende Leben aus der Distanz zu beobachten. Die Rückkehr zum Hotel arrangieren wir selbst am besten per Taxi. Dort erwartet uns ein Fahrzeug, das uns nach Casablanca (rund 3 Std., ca. 170 km) zum Flughafen bringt.
(FMA)

Tag 9: Abflug und Ankunft
Nach Mitternacht Rückflug mit Alitalia via Rom nach Frankfurt. Ankunft gegen Mittag.


Charakter der Tour und Anforderungen

Mittelmäßig schwierige Trails auf felsigem und sandigem Untergrund, Tagesetappen von rund 60 km mit max. 1200 Höhenmetern Anstieg. MTB-Touren bieten die Möglichkeit, Naturlandschaften und Klimazonen weltweit aktiv zu bereisen. Oft lassen sich die Anforderungen aber nicht direkt mit jenen der Touren von zu Hause vergleichen. Beachten Sie bitte neben Entfernungsangaben und Höhendifferenzwerten vor allem die absolute Seehöhe und das dort herrschende Klima. Bei den meisten MTB-Touren steigern Begleitfahrzeuge den Komfort. Sie benötigen dadurch nur ein Minimum an persönlicher Ausrüstung und können die Etappen, je nach Tagesverfassung, verlängern oder verkürzen. Unsere ausgebildeten MTB-Reiseleiter haben für Sie Werkzeug, Pannenausrüstung und Erste-Hilfe-Material mit dabei (genaue Auflistung siehe Ausrüstungsliste). Als besonderer Service fährt immer ein ausgebildeter MTB-Reiseleiter aus Deutschland oder Österreich mit und sorgt für den optimalen Reiseablauf vor Ort. Ein zusätzlicher, meist Englisch sprechender lokaler Bike-Guide ist der Verbindungsmann zur örtlichen Agentur und ermöglicht die Verständigung mit der einheimischen Bevölkerung. Unsere Routen verlaufen teils über asphaltierte Straßenabschnitte und teils über befestigte, grob- bis feinkörnige Pisten. Unser Begleitfahrzeug mit Fahrer und Koch folgt uns auf jeder der Tagesetappen und transportiert das gesamte Gepäck und die Zelt- und Küchenausrüstung. Die für uns fremdartige Küche sowie die einfachen Lebensverhältnisse der Berber verlangen von allen Teilnehmern/ Teilnehmerinnen Verständnis, Toleranz und die Bereitschaft, sich anzupassen und weitgehend auf
Komfort zu verzichten. An den MTB-Tagen bereitet der Koch unter Mithilfe des örtlichen Führers und Fahrers die Mahlzeiten vor: Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens steht Brot, Käse, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Abends bereitet der Koch im Küchenzelt eine warme Mahlzeit mit ausreichend Suppe und einem Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tagine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee.
Unterwegs benötigen Sie täglich etwa 3 Liter Wasser täglich zur Flüssigkeitsaufnahme. Vor der Biketour können Sie einen kleinen Vorrat an Mineralwasser einkaufen und unterwegs gibt es in Dörfern vereinzelt Mineralwasser und Softdrinks zu kaufen. Deshalb sollten Sie ein Wasserentkeimungsmittel (z.B. Micropur forte) dabei haben, um Ihren Getränkevorrat für den Tag, den Sie selbst aus Quellen, Brunnen, Leitungen oder Bächen in Ihre beiden Trinkflaschen abfüllen, desinfizieren zu können. Dem Koch ist es nicht möglich, das für einen Tag für die gesamte Gruppe benötigte Wasser abzukochen. An oder nahe den Lagerplätzen besteht meist
die Möglichkeit, sich an einem Bach oder Fluss zu waschen.


Klima und Ausrüstung

Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. Stellen Sie sich in Marokko auf verschiedene Klimazonen ein: Während der ausgeschriebenen Reisezeiten herrschen in Marrakech im Monatsmittel Tiefstwerte um 14-18°C und Höchstwerte um 29-33°C. Mit zunehmender Höhe nehmen die Temperaturen an den Flanken des Hohen Atlas ab. Während es tagsüber angenehm warm sein kann, fallen die
Temperaturen oberhalb 3.000 m nachts oft unter den Gefrierpunkt. Mit Niederschlägen und starken Winden ist zu jeder Jahreszeit zu rechnen. In Marrakech fallen jährlich etwa 200 mm Regen; im Hohen Atlas sind bis zu 1.000 mm Niederschlag im Jahr üblich. Stürmische Winde im Bereich der höheren Pässe sind auch bei strahlendem Sonnenschein möglich.

Entsprechend den klimatischen Verhältnissen empfehlen wir für diese Reise neben leichten Sommersachen auch warme Kleidung (Pullover/Fleece) sowie Wind- und Regenschutz. Für die Besichtigungen und Aufenthalte an den Lagerplätzen sind leichte Sportschuhe oder Trekkingsandalen geeignet. Ein guter Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit Komfortbereich bis minus 5° C und eine Isolier- oder Thermomatte sind ebenfalls mitzubringen. Diese Ausrüstung nimmt der MTB-Reiseleiter für die Gruppe mit:
Gabel- und Dämpferpumpe mit Autoventil, Shimano-Hydraulik-Bremskit, Ersatzmäntel, Kettennieter und Ersatzglieder, Speichenschlüssel und 26 Zoll-Normalspeichen, Werkzeugkoffer, Reparaturmaterial, Drahtseilschloss für die ganze Gruppe.


Begleitung, Fahrzeuge, Support

Während der Biketour wird die Gruppe von mindestens einem lokalen und dem Hauser-Reiseleiter betreut. Ein Fahrer transportiert das Gepäck im Begleitfahrzeug zum nächsten Ort und kann im Notfall zu Treffpunkten mit der Gruppe beordert werden. Das Fahrzeug kann der Gruppe nicht überall auf Schritt und Tritt folgen, sondern muss oft Umwege in Kauf nehmen.


Wichtige Hinweise

Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es während dieser Reise aber dennoch zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Wenn es die örtlichen Witterungs- und Wegverhältnisse verlangen, kann Ihre Reiseleitung auch die Trekkingroute abwandeln und den Gegebenheiten anpassen; sollte es zu Verzögerungen kommen, kann durch eine kürzere Wegführung oder das Zusammenlegen von kürzeren zu längeren Etappen mit der Wahl anderer Lagerplätze Zeit aufgeholt werden. Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen; dann werden andere Stätten besucht. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen, für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.

In Marrakech nächtigen Sie in einem guten Hotel der Mittelklasse, während der Biketour in Zwei-Personen- Zelten und eventuell einmal in einer einfachen Gite d´étape, einem einheimischen, für Trekker eingerichteten Berber-Haus. Die Speisen werden auf Decken oder Matten auf dem Boden sitzend eingenommen. Hocker und Klapptische, wie sie in einigen anderen Ländern beim Trekking üblich sind, werden nicht mitgeführt; die Kochund Küchenausrüstung beinhaltet Geschirr und Besteck sowie Teegläser.
Die An- und Abreise zur/von der Biketour erfolgt in einem Kleinbus - je nach Gruppengröße evtl. mit einem 2. Fahrzeug für den Transport von Gepäck und Rädern. Die Routen führen durch Gebirgslandschaften und streckenweise über unbefestigte Pisten. Die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden, Schlaglöcher kommen durchaus vor. Für Personen mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet.

Marokko ist ein islamisches Land. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen Gruppenmitgliedern selbstverständlich sein. Shorts oder Bermudas (an Frauen und Männern), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind ebenso wenig angebracht wie tiefe Ausschnitte! Nicht nur bei den Berbern im Gebirge, sondern auch in den Städten beleidigt freizügige Kleidung das Anstandsgefühl der Menschen. Beim Fotografieren bitten wir ebenfalls um Zurückhaltung. Die recht einfache Lebensweise im Land setzt bei allen Mitreisenden Anpassungsfähigkeit voraus. Wir danken für Ihr Verständnis.


Einreisebestimmungen

Für österreichische und deutsche Staatsbürger ist bei einem Touristenaufenthalt von bis zu 3 Monaten im Jahr kein Visum erforderlich. Für die Einreise genügt ein gültiger Reisepass, der bei Ankunft in Marokko noch mindestens 6 Monate gültig ist. Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt mit der jeweiligen Vertretung in ihrem Heimatland in Verbindung zu setzen.


Impfungen

Für Marokko sind im internationalen Reiseverkehr keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Wir empfehlen jedoch grundsätzlich, den Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio zu überprüfen und gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Hepatitis A und B Schutzimpfung. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut.

Hauser Sozial- und Umweltprojekte:
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte.


Sehenswürdigkeiten



Djemaa el Fna-Platz "Platz der Geköpften" ist zweifellos die Attraktion der Stadt. Am späten Nachmittag wird dieser Platz von den Darbietungen der Akrobaten, Tänzer, Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler und Musikanten beherrscht. Der Platz wird von allerlei exotischen Ständen gesäumt. An dem einen Stand werden getrocknete Echsen, Kröten, Pfoten, Häute und die verschiedensten undefinierbaren Gebräue verkauft, sie sind Wundermittel gegen alles, angefangen von der Unfruchtbarkeit der Frauen bis zum Zipperlein eines alten Mannes. Am nächsten duftet es nach Rosenwasser und allerlei Salben und Wässerchen. Durch dieses Gewirr von Menschen tönt das Glockengeläut der Wasserverkäufer, die das Bild des Platzes prägen.

Die Souks von Marrakesch sind die größten des Landes. Man startet z.B. an der Nordseite des Place Djemaa el Fna. Von hier kann man als erstes die Töpfersouks erreichen. Man gelangt durch das Haupttor des Marktes auf die Rue Souk Smarine (Textilsouks), die sich nach dem Place Rahba Kedima in die Rue Souk Attarine und in die Rue Souk el Kebir V-förmig aufspaltet. Linker Hand der Rue Souk Attarine liegen die Souks der Kupferschmiede und etwas nördlich davon der Wollfärbersouk und der Souk Chouari (Holzschnitzer). Zwischen dem Souk Attarine und dem Souk el Kebir befindet sich die Eisenschmiede mit ihren Werkstätten und Waren und der Ledermarkt (Souk Cherratine). Rechts von der Souk-el-Kebir-Gasse stößt man auf den Schmuck- und Teppichmarkt. Beim Rahba-Kedima-Platz befand sich der alte Sklavenmarkt, auf dem jahrhundertelang schwarze Sklaven versteigert wurden. Jetzt haben sich hier die Gewürzhändler und Quacksalber niedergelassen.









Das eigentliche Gerberviertel liegt am nördlichen Stadtrand am Bab Debbarh. Gegerbt wird Rind-, Kamel- und Ziegen-, Schaf- und Ziegenleder. Nahe dem Wollfärberviertel trifft man auf die Fontaine el Mouassine, einen reich verzierten Brunnen aus dem 16. Jh. Daneben steht die Ende des 16. Jh. erbaute Moschee EI Mouassine, die vom Saaditensultan Moulay Abdallah errichtet wurde. Im Norden der Souks erreicht man die Fontaine Echroub-ou-Chouf, einen Brunnen mit herrlich geschnitzter Fassade, Kufi-Ornamenten und einem Stalaktiten-Vordach. Von hier kommt man zur Moschee des Ben Youssef und der gleichnamigen Medersa. Die Koranschule stammt aus dem 14. Jh., wurde zur Saadierzeit renoviert und war ehemals die größte Koranschule des Maghreb.

Von der Moschee Ben Youssef gelangt man über die Rue Assouel zum Bab el Khemis, einem Stadttor aus der Almoravidenzeit. Von hier gen Westen erreicht man die Grabstätten zweier Heiliger, der Ordensgründer Sidi Bel Abbes und Sidi Ben Slimane. Die Zaouia des Sidi Bel Abbes wurde Anfang des 17. Jh. errichtet und gilt als Wallfahrtsort. Die Zaouia des Sidi Ben Slimane stammt aus dem 16. Jh. Die südliche Medina Das Minarett der Koutoubia-Moschee ist ein Wahrzeichen von Marrakesch und schon von weitem deutlich erkennbar. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt und liegt im Osten des Djemaa-el- Fna Platzes. Die Moschee wurde 1158 erbaut, das Minarett allerdings erst Ende des 12 Jh. Mit dem Hassanturm in Rabat und der Giralda in Sevilla, die der Koutoubia als Vorbild dienten, ist das Minarett bis heute Modell marokkanischer Architektur.

Südlich des Place Djemaa el Fna gelangt man über die Rue Bab Agnaou zum Bab Agnaou und zum benachbarten Bab er Robb aus dem 12. Jh. Ähnlich wie am Djemaa el Fna Platz wurden auch hier die Köpfe der Hingerichteten aufgespießt. Von der Koutoubia-Moschee läuft man am besten über die Rue Ibn Chaldoun zum Place Youssef BenTachfine, und weiter die Mauer entlang bis zum Bab Agenaou. Durch dieses gelangt man in das Kasbah-Viertel, die alte Almohadenstadt. Die Kasbah-Moschee wurde in dieser Zeit (Ende des 12. Jh.) errichtet. Südlich davon liegen die Saadier Gräber, eines der schönsten Bauwerke der Stadt.

Der El-Badi-Palast war eine der prächtigsten Palastanlagen des Maghreb. Die noch vorhandenen Grundmauern lassen die einstigen Dimensionen erahnen. Überall auf den Mauerresten nisten Störche. In den finsteren Gewölben kann man sehen, wo die Gefangenen angekettet waren, doch kann man nur in Ansätzen deren Leid erahnen. Im EI-Badi-Palast wird jedes Jahr im Juni das Folklorefestival abgehalten, wo eingebunden in die Geschichte des Landes die verschiedenen Volksgruppen ihre Tänze und Lieder vorführen. An den EI-Badi-Palast schließt sich der Königspalast Dar el Makhzen an, der auch jetzt vom König bei Aufenthalten in Marrakesch noch benutzt wird. Zwischen dem EI-Badi-Palast und dem Palais de la Bahia liegt die Mellah, die im 16. Jh. gegründet wurde und bis ins 20. Jh. die größte Marokkos war. Hier gibt es auch einige Messing- und Silberschmiede, die hübsche Gefäße, Lampen und Schmuck fertigen. Lohnenswert ist ein Besuch der Synagoge und des jüdischen Friedhofs. Das Palais de la Bahia wurde um 1900 erbaut. Hier residierten die Wesire Rahman, Hassan und Aziz, auch der bekannte Pascha EI Glaoui und die französische Protektoratsverwaltung ließen sich hier kurz nieder.

Interessenten erhalten gerne weitere Details über Ablauf, Etappenlängen
und allgemeine Reiseinfos.

Termine
Preise & Leistungen
Programmablauf
Charakter der Tour und Anforderungen
Klima und Ausrüstung
Begleitung, Fahrzeuge, Support
Wichtige Hinweise
Einreisebestimmungen
Impfungen
Sehenswürdigkeiten
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Anmeldung und Anfragen bitte per Email an die Bikegruppe.

 
   
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